21.02.2013



Formel 1 Tag auf dem Circuit de Catalunia
Das war interessant und klasse und laut. Obwohl sowas wie die Formel 1 eigentlich nicht mehr in unsere nachhaltige Zeit passt, hab ich mir das heute nochmal gegönnt. Alleine schon aus früherem Interesse, als wir  zur Formel 1 auf dem Hockenheimring eingefallen sind. Da hat Schumi gerade seine ersten Formel 1 – Kilometer gefahren und Senna war der Weltmeister.
Heute heißen die Fahrer Hülkenberg oder Button, Raikönnen oder Maldonado und der Weltmeister ist Vettel. Punkt 9Uhr ging es heute los und bis auf eine einstündige Mittagspause würde bis um 17 Uhr gefahren. Ich war heute an jedem Punkt dieser wirklich tollen Berg-und Tal-Rennstrecke und habe dabei auch so einige Kilometer zurückgelegt.







Leider bricht das Frühlingswetter in Spanien ab Morgen richtig ein,  Temperaturen nur noch im einstelligen Bereich, z.T. regnet`s auch noch und die nächsten Tage wird’s nicht besser.
Ich habe hin-und her überlegt, wie ich damit umgehen soll und habe gerade entschieden, dass ich die Reise abbreche. Ich werde morgen gemütlich meine Sachen packen und mich auf den Heimweg machen. Die ganze Zeit hatte ich ( bis auf den vielen Sturm) tolles Frühlings-Sonnenwetter. Das was jetzt kommt muss ich mir nicht antun.
Morgen werde ich dann wohl schon in Frankreich einreisen…

20.02.2013



Noch ein Fahrtag
Wie gestern beschlossen, bin ich heute Morgen losgefahren. Ich wollte ins Naturschutzgebiet Ebrodelta und eventuell noch in Ebrotal hineinfahren. Ebrotal hat sich wegen der kalten Temperaturen dann sowieso erledigt, und im Ebrodelta fand ich es ziemlich langweilig. Kilometerweit nur Felder, die anscheinend im Februar nicht bestellt werden. Also nur morastiger, kahler Boden. Das Naturschutzgebiet ist natürlich abgeriegelt und kann nur auf speziell ausgebauten Wegen bewandert werden. Das war mir dann zu „angelegt“ und zu wenig naturfeeling. Sah so ähnlich aus, wie wenn man einen Ausflug im Zoo macht. Und es gibt, wenn überhaupt, nur Vögel zu sehen.  Gut, der Ebro ist schon ein beeindruckender Fluss, hat so ein etwas von  Mississippi-Flair. 



Im Ganzen war´s also wieder mal nicht Meins. So hab ich dann spontan entschlossen nach Barcelona zu fahren, wo auf dem Circuit de Catalunia gerade Formel1 Tests stattfinden. Mein Notfall-Handy-Navi hat mich natürlich um 16:30 Uhr quer durch Barcelona gejagt. Aber ich muss sagen, dass hat es sehr gut gemacht, denn ich bin ohne Probleme durch gekommen und hab auch die Rennstrecke sofort gefunden.
Da ich wegen 20 Minuten keinen Eintritt mehr zahlen wollte, hab ich nur schnell ein Vorgeschmack-Foto für Euch vom WoModach über die Mauer geschossen und genau die Zieleingangskurve erwischt.


Morgen werde ich für 15 Euro Eintritt (man bedenke, die billigste Eintrittskarte beim Rennen kostet das 10-Fache für einen Trainingstag) einen ganzen Tag Formel 1-Luft schnuppern und für Euch natürlich exklusiv mit Bildern berichten.

19.02.2013



Fahr- und Schlechtwettertag
Der Wetterbericht hat`s ja schon angekündigt, heute ist der erste Regentag seit ich in Spanien bin. Also hab ich mich entschieden weiter zu fahren. Benicarlo sollte das Ziel sein, da wurden mir mehrere Stellplätze empfohlen. Das waren dann knapp 300km, die ich heute wieder näher an Deutschland rangekommen bin. Benicarlo war wie ausgestorben heute, der Strand war menschenleer bei starker Bewölkung und etwa 13 Grad  und immer wieder Nieselregen. Ich hab trotzdem meine Erkundungstour mit dem Radl gemacht und war so gut wie alleine unterwegs. Bin mir vorgekommen, wie in einer Geisterstadt. Wenn man bedenkt, was hier die Post abgeht in den Sommermonaten ist das unglaublich.
 
Zurück auf dem Stellplatz hab ich einen älteren Herrn aus München getroffen, der unterwegs in Spaniens Süden war. Seine Frau wollte diesen Winter nicht weg von zu Hause und so ist er alleine los. Ich hab ihm meine Stellplatztipps gegeben und da war er richtig dankbar.
Dann gab`s lecker Abendessen, heute Rindergulasch (oder war`s doch vom Pferd? ;-)) mit kleinen Kartoffeln und grünen Stangenbohnen, dazu ein Glas spanischen Rotwein

Morgen werde ich weiterfahren, hier gefällt es mir überhaupt nicht, und das liegt nicht nur am Wetter. Ich fahre morgen weiter Richtung Barcelona. Ich muss mich langsam an die kälteren Temperaturen gewöhnen, zu Hause ist ja immer noch tiefster Winter und es sieht nicht so aus, als ob sich das bis zu meiner Rückkehr ändert.